Ein Mann mit Helm steht auf einer Hebebühne und montiert große, bunte Stofftücher über der Tanzfläche

Fast 30 Jahre gibt es das Musikfestival „Hai in den Mai“ in einem kleinen Wäldchen in Stemwede, ganz im Norden von NRW. Jedes Jahr kommen gut 5.000 Fans elektronischer Musik aus ganz Europa. „Psytrance“ und „Goa-Trance“ kommen aus den riesigen Lautsprechern, hunderte Menschen tanzen zu hypnotischen Klängen. Am 30. April sollte es auch in diesem Jahr losgehen. Aber: Es sieht nicht gut aus. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Minden-Lübbecke stellt sich quer. Zwei Monate vor Festivalbeginn forderte das Amt eine vollständige Artenschutzprüfung. Die Gemeinde Stemwede will das Festival ohne das Okay der Naturschutzbehörde nicht genehmigen. Jetzt muss das Verwaltungsgericht entscheiden. 

Unsere WDR Berichterstattung zum "Hai in den Mai":

Aktuelles zum Festival gibt es hier (wdr.de)