Ihn kann man tatsächlich ein „Wirts-Urgestein“ nennen: Seppel Kreutzheide aus Rietberg-Westerwiehe. 1963 wurde der erste Spatenstich für Seppels Gaststätte in seinem Heimatdorf gefeiert, damals noch mit Lebensmittelladen und Bäckerei in der Kneipe. Der Festsaal ist seitdem so etwas wie die „gute Stube“ für Westerwieher Schützen, Kanrnevalisten, Gesangs- oder Geflügelvereine – und der Platz am Tresen für viele ein Zuhause.
Wie hat sich das Leben in Seppels Kneipe in über 50 Jahren verändert? Kommen die Westerwieher noch immer zu ihm an den Zapfhahn – oder rückt der böse Geist des Kneipensterbens auch in Westerwiehe näher? „Jeden Tag kämpfen und sich nicht unterkriegen lassen. Man bekommt halt nichts geschenkt im Leben und müde werden geht nicht“, sagt Seppel Kreutzheide.

